Ihr Kirchturmausrüster JOH. MUFF AG

Entstehung

Zur Zeit des 1. Weltkrieges wurde dem jungen Elektroingenieur Johann Muff 

die Aufgabe gestellt, sich mit dem maschinellen Läuten der Glocken zu befassen.

Sehr schnell zeigte sich die Verwendung der damals neuen Elektrotechnik ab.

Mit der Anwendung eines elektromechanisch gesteuerten Motores konnten

Glocken maschinell geläutet werden.

 

Firmengründung

1918 wurde die Firma Johann Muff in Triengen gründet. Die erste elektrische

Glocken-Steuerung installierte Herr Johann Muff in Auw/AG.

 

Mit der 1. Patentanmeldung am 1.12.1923 auf dem Deutschen Reichspatentamt,

wurde ein neues Zeitalter eingeläutet.

 

Im Jahre 1933 folgten weitere Patente in der Schweiz, dem Deutschen Reich, Frankreich,

Österreich, Belgien und Dänemark.

 

In den 30-er Jahren war die Nachfrage im Ausland sehr gross. Viele Anlagen wurden nach

Dänemark, Luxemburg, Italien, Österreich, Deutschland, Indien und Übersee geliefert.

 

Produkteentwicklungen

1918 1. Schweizer Glockenläutmaschine mit elektrischem Antrieb

1923 Patentierung der weiterentwickelten, elektrischen Glockenläutsteuerung

1930 Läutmaschine mit Klöppelfänger

1931 Entwicklung von elektromechanischen Zeitschaltgeräten mit Tagesscheiben

1933 Patentierung der ersten Läutmaschine ohne Klöppelfänger jedoch

        mit elektromechanischer Backenbremse

1945 Entwicklung einer neuen Steuerung für weicheres Läuten der Glocken

1957 Verbesserung der Glockenabbremsung durch Gegenstrom

1963 Patentierung der Läutsteuerung in einem Steuerapparat

        mit direkter Umschaltung der Phasenreihenfolge

1987 1. elektronische Läutmaschinen-Generation System Muff EV5

1994 Entwicklung einer mikroprozessorgesteuerten Hauptuhrenanlage

        Ansteuerungsmöglichkeiten von Zifferblättern, Nebenuhren, Schlagwerken,

        Glockenläutprogrammen über mehrere Jahre

1994 Entwicklung der ersten 4-stelligen vollelektronischen Kirchen-Liedanzeige

1994 Vollelektronische Glockenläutsteuerung für Concerto-Anlagen (Tessin)

1995 Erweiterung Steuerzentrale (Sprachen deutsch, französisch, italienisch)

1997 Weiterentwickelte elektronische Läutmaschine EV10

1998 Entwicklung einer intelligenten selbstrichtenden Uhrwerkssteuerung

1999 Deutsches Patent für die Projektion von Liednummern

1999 Weltneuheit im Bereich der Glockensteuerung

        Europäisches Patent  MOTOR-SENSOR-ELEKTRONIK

2000 Markteinführung Glockensteuerung MUFF-LM2000

2001 Markteinführung Funk-Haupt-Uhr MUFF-FHU2000

2002 Neuentwicklung der LM-Tirol mit Klöppelfänger und zwei Läuthöhen

        (Läutmaschine für das Kulturläuten in Tirol)

2004 Patentierung der sanften Turmuhrenaufzugssteuerung

 

Gelieferte Referenzanlagen

1918 1. Elektrifizierung mit dem Glockenläut-System Muff, Auw

1933 Italien, Dom von Trient Geläute elektrifiziert

1944 Berner Münster, Elektrifizierung der grössten Glocke der Schweiz

        Glockengewicht 10´150 Kg

 

1976 USA, Washington Methodist Church vis à vis vom weissen Haus

        Geläute elektrifiziert

 

1979 Kanada, Rouyn Kathedrale St. Michael

        Geläute elektrifiziert

 

1994 Bellinzona Kathedrale, Concerto-Anlage

        1. elektronisch gesteuerte Concerto-Läutmaschinen

 

1996 Zürich St. Peter, Europas grösstes Zifferblatt restauriert

        Durchmesser von 8.67m, Gewicht des Std-Zeigers 95 Kg, Min-Zeiger 75 Kg

1997 Einsiedeln Kloster, Restaurierung Grossuhrenanlage mit 16 Zifferblättern

1997 Zofingen Ringier Print, Hauptuhrenanlage mit über 100 Nebenuhren

        Spezialität; 6 Uhren-Hauptgruppen

 

1997 Wikon, Glockenspiel mit 18 Glocken

        Ansteuerung elektronisch und manuell via Klaviatur

 

1998 Solarbetriebene Glocken-Läutsteuerung in Ziteil

        höchst gelegener Wallfahrtsort in Europa

2001 Kathedrale St. Gallen und Kathedrale Lausanne

        Dom Osnabrück mit 14 MUFF-Liedanzeigetafeln

2002 Stiftskirche und die Basilika Innsbruck-Wilten

        Basilika Rankweil, Heiligblutkirche Graz,

        Augsburg St.Ulrich und Afra

2003 Stephansdom Wien, „DIE PUMMERIN“ Europas zweitgrösste schwingende

        Glocke mit über 20 Tonnen Gewicht

2004 Flums Justuskirche, Restauration einer mech. Turmuhr aus dem Jahr 1520

2005 Italien, Vatikan, Sanierung der Glockenläutanlage der Schweizer Garde

 

Unternehmens-Entwicklung

1918 Firmengründung durch Johann Muff

1920 Produktion im Wohn- und Gewerbehaus an der Bahnhofstrasse in Triengen

1947 Produktionserweiterung, Neubau (untere Werkstatt) am Kürzeweg in Triengen

1960 Produktionserweiterung, Neubau mit Wohngebäude (obere Werkstatt)

1964 Gründung der Aktiengesellschaft Johann Muff AG in Triengen

1965 Firmeneintritt von Herr Hanspeter Muff

1989 Neubau des Fabrikationsgebäudes am Ballyweg 7

1989 Firmeneintritt von Herr Thomas Muff

1993 Firmeneintritt von Herr Stephan Muff

1995 Übernahme der Firma Eduard Muff (Bruder von Johann Muff)

1997 Vergrösserung des Firmengebäudes um 225 %

1999 Übernahme der Firma Dassow Elektronik, Künzell Deutschland

1999 Übernahme der Firma REDOR-TIMING AG in Lütisburg

        Zweigstelle JOH. MUFF AG in Lütisburg

1999 Gründung der MUFF Kirchentechnik GmbH in Fulda Deutschland

1999 1. Internationaler Messeauftritt der JOH. MUFF AG (ecclésia 99, Ulm)

2001 Fabrikationserweiterung Liedanzeigetechnik

        Firma Steffens Elektro-Akustik GmbH, Köln, Stuttgart, übernimmt

        die Generalvertretung von MUFF-Liedanzeige-Technik für Deutschland

2002 Produktevertretung in Österreich durch die Glockengiesserei Grassmayr

2005 Vergrösserung des Firmengebäudes um 40 % 

Firmenhauptsitz

 

JOH. MUFF AG

Ballyweg 7, CH – 6234 Triengen

Tel ++41 (0) 41 933 15 20

Fax ++41 (0) 41 933 36 20

Verwaltungsrat

Herr Hanspeter Muff (Präsident)

Herr Thomas Muff (Mitglied)

Geschäftsführer CH

Herr Thomas Muff

Betriebsleiter

Herr Stephan Muff

Niederlassung

Ostschweiz

JOH. MUFF AG

Guggenloch, CH – 9604 Lütisburg SG

Tel 071 931 65 50

Fax 071 931 65 50

Niederlassung

Deutschland

 

MUFF Kirchentechnik GmbH

An der Bergwiese 12, D – 36043 Fulda

Tel ++49 (0) 661 902 966 10

Fax ++49 (0) 661 902 966 20

Geschäftsführer D

Herr Thomas Muff

Herr Stephan Muff

Zweck

Entwicklung und Produktion von mechanischen und elektronischen Kirchturmerzeugnissen

Umfassende Dienstleistung: Beratung, Engineering, Projektleitung, Planung, Entwicklung, Installation, Support

Standard- und Sonderlösungen für den Turmuhrenbereich

Mitarbeiter

Entwicklungsingenieure

Betriebswirtschaftler

Verkaufsberater im In- und Ausland

Service-Techniker für die Installation und den Support

Mitarbeiter in der Produktion der Kirchturmtechnik

Produkte

Turmuhren

Hauptuhren, Steuerzentralen

Zifferblätter  (Durchmesser 50 cm bis 10 m)

Zeiger und Zahlen

Restauration von Traditionsuhren

Glocken und Ausrüstungen

Glockenarmaturen

Läutmaschinen

Glockenspiele

Blumenuhren

Kirchenliederanzeiger

Anzeigetafeln elektronisch

Projektionsanzeige

Vergoldungen

Turmschmuck

Wetterfahne

Dokumentenkugel

Lukarnenverzierungen

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